Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension: Die rote Königin

Autorin: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 512
Teil einer Reihe: 1/4

ISBN-13: 978-3551583260
Preis:   19,99€ Hardcover
            14,99€ Taschenbuch




Inhalt:

Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …




 "Ich hasse Erste Freitage."  

(1. Satz, Seite 7, Kapitel 1)  

Meine Meinung:


Mit dem Schreibstil bin ich super zurecht gekommen, da Buch lässt sich super schnell lesen und die Umgebung sowie die Charaktere wurden so bildlich beschrieben, dass ich von jedem ein klares Bild im Kopf habe. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Mare, durch die Ich-Perspektive konnte ich immer in Erfahrung bringen, was sie wovon denkt und wie sie als Mensch ist, wodurch ihr Handelnd für mich auch sehr authentisch herüberkam und auch nachvollziehbar. Mare war mir schon von der ersten Seite an sympathisch und ich fand es klasse, sie durch das Buch und die Geschichte an sich zu begleiten. Sie hat mit vielem zu kämpfen, denn als Rote lebt es sich nicht gut. 
Das Buch beginnt relativ mitten im Geschehen, mitten in der Umgebung, wo Mare lebt und was sie dort alles erwartet. 
Teilweise hat sich das Buch an ein paar Stellen etwas gezogen, was aber nicht weiter schlimm war, da man dennoch weiterlesen wollte und sich nicht quälen musste.
Besonders interessant fand ich ja Cal. Ich wusste nie so ganz, was ich von ihm halten sollte und mehrmals habe ich mich meine Meinung geändert, woran auch sein Bruder Schuld war und ich weiß es immer noch nicht. Ich kann es kaum erwarten herauszufinden.

Ein Satz, der mir ständig in Erinnerung blieb und eine wichtige Rolle in dem Buch ist und dort auch öfter vorkommt ist "Jeder kann jeden verraten". Und wie das stimmt! Das Buch zeigt das mehr als deutlich und ich muss zugeben, dass ich auch mehrmals hinters Licht geführt wurde. Man weiß nie, was als nächstens geschehen wird, wer und ob jemand jemanden verraten wird und warum, was Spannung erzeugt und die etwas "langweiligeren" Stellen, wie oben erwähnt, total super überbrückt. Generell war Spannung und das Geheimnisvolle das ganze Buch über präsent. Das Buch wollte ich gar nicht mehr aus den Händen legen. 
Aber es gab auch ein zwei Sachen, die für mich hervorsehend waren, was mich aber nicht gestört hat, denn es gab wesentlich mehr, mit dem ich wirklich niemals gerechnet hätte. 
Das Ende war dann nochmal so ein Knüller, mit dem ich (bis auf eins der wenigen Sachen, die für mich hervorsehend war) keineswegs gerechnet hätte. Und bald wird auch der zweite Teil gelesen, denn nach dem Ende bleibt einem nichts anderes übrig. Zum Glück ist der schon draußen ;)




Fazit: 

Ein gelungener Auftakt mit tollen Charakteren, interessanten Ideen und Welt, vielversprechenden Reihe klingt. Besonders nach dem rasanten Ende, das nach dem zweiten Teil schreit.



5/5 Sterne 
★★